Freitag, 31. Juli 2026
Newsletter-AnmeldungNewsletter
Unterstützen Sie CASNews!
1.465 € von 5.000 € (29%)
Image
Freuen sich über den neuen IGA-Radweg (v.l.n.r.): Tim Brückner (RVR), Maria Wagener (RVR), Horst Fischer (IGA 2027), Lünens Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg, Susanne Linnebach (Emschergenossenschaft und Lippeverband), Christoph Lottritz (Ruhr Tourismus GmbH) | Bild: IGA 2027/Andreas Buck

IGA-Radweg verbindet fünf Zukunftsgärten und zehn Städte im Ruhrgebiet

Auch Castrop-Rauxel ist Teil der Strecke

Vorlesen
Text:
Werbung

Die IGA 2027 Ruhrgebiet, die Stadt Lünen, Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV), der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) haben den neuen IGA-Radweg vorgestellt. Die rund 100 Kilometer lange Route verbindet erstmals alle fünf Zukunftsgärten der Internationalen Gartenausstellung miteinander und soll auch nach der IGA als Infrastruktur für klimafreundliche Mobilität, Freizeit und Tourismus im Ruhrgebiet erhalten bleiben.


Der IGA-Radweg verbindet die Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen, dem Zukunftsgarten im Natur- und Wasser-Erlebnis-Park in Castrop-Rauxel und Recklinghausen, Dortmund und Lünen. Die Strecke führt durch insgesamt zehn Städte: Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Herten, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Dortmund und Lünen. Die Route lässt sich in beide Richtungen befahren und in einzelne Tagesetappen aufteilen.


Entlang der Strecke reihen sich Industriekultur, renaturierte Flusslandschaften, urbane Parks, Haldenlandschaften und moderne Freizeitangebote aneinander. Zu den touristischen Höhepunkten zählen unter anderem die Zeche Zollverein, der Duisburger Innenhafen, die MüGa, die Styrumer Ruhrauen, die ZOOM Erlebniswelt, der Revierpark Nienhausen, der Fredenbaumpark und die Halde Hoheward.


Der Radweg nutzt überwiegend bereits bestehende Verbindungen wie den RuhrtalRadweg, die Rheinische Bahn, den Nordsternweg und den Emscher-Weg. Ergänzend wurden einzelne Abschnitte neu gebaut oder aufgewertet, darunter der Grüne Ring in Duisburg, Teilbereiche der Rheinischen Bahn in Essen, Abschnitte des Emscher-Weges zwischen Gelsenkirchen und Dortmund sowie der IGA-Radweg in Lünen und Bergkamen. Grundlage der Wegeführung ist das erweiterte Knotenpunktnetz des radrevier.ruhr, ergänzt durch digitale Navigation über Komoot und GPX-Dateien.


Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet, erklärte: „Die IGA 2027 versteht sich als Gartenschau für das gesamte Ruhrgebiet. Deshalb war von Anfang an klar: Wir brauchen auch eine Verbindung, die diese Region erlebbar macht. Der IGA-Radweg ist weit mehr als eine Strecke zwischen unseren fünf Zukunftsgärten. Er verbindet Menschen, Städte und Landschaften miteinander und zeigt eindrucksvoll, wie klimafreundliche Mobilität, Freizeit und Tourismus Hand in Hand gehen können.“


Für Lünen als nördlichen Zukunftsgarten bildet der Radweg einen markanten Endpunkt der neuen Route. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg sagte: „Der IGA-Radweg macht sichtbar, was die IGA 2027 auszeichnet: Sie verbindet Menschen, Städte und Landschaften miteinander. Für Lünen bedeutet die neue Route eine große Chance, unseren Zukunftsgarten und die vielen attraktiven Ziele sowohl in unserer Stadt als auch entlang der Lippe und des Kanals für Gäste aus der gesamten Region noch besser erlebbar zu machen.“


Susanne Linnebach, Leiterin der Stabsstelle Stadt- und Raumentwicklung bei Emschergenossenschaft und Lippeverband, verwies auf bereits über 360 Kilometer ausgebaute Radwege an Emscher und Lippe. Maria Wagener, Leiterin des Referates Mobilität beim RVR, erläuterte, dass der IGA-Radweg vollständig auf dem vom RVR entwickelten Knotenpunktnetz liegt. Dafür seien rund 30 Kilometer zusätzliche Abschnitte in die landesweite Beschilderung integriert worden, darunter ein Teilstück der Rheinischen Bahn zwischen Mülheim an der Ruhr und Essen, das 2025 mit einer Asphaltdecke aufgewertet wurde. Das Knotenpunktnetz umfasst inzwischen rund 310 Knotenpunkte auf etwa 1.530 Kilometern.


Axel Biermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr Tourismus GmbH, bezeichnete das radrevier.ruhr als radtouristische Dachmarke für das Ruhrgebiet und den IGA-Radweg als thematisch und qualitativ passende Ergänzung. Die Route eigne sich sowohl für Mehrtagestouren als auch als Tagesausflugsziel oder Zubringer zu den Zukunftsgärten. Viele Streckenabschnitte verlaufen flach, auf eigenständigen Radwegen und mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.


Newsletter abonnieren - lokal & zuverlässig

Unser kostenloser Newsletter hält Sie täglich über die wichtigsten Nachrichten aus Castrop-Rauxel auf dem Laufenden - direkt ins E-Mail-Postfach.

Jetzt Newsletter abonnieren

Bildergalerie (2 Bilder)

  • Quelle(n):

Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.

Castrop-Rauxel im Postfach

Die wichtigsten Lokalnachrichten – kostenlos per Newsletter.

Jetzt anmelden