Tödlicher Streit unter Brüdern: Beschuldigter nicht in Haft
Staatsanwaltschaft prüft Notwehrlage – Mann bleibt nach Messerangriff im Krankenhaus
- 13.04.2026 um 21:13
- Castrop-Rauxel
Im Fall des tödlichen Streits unter Brüdern in Castrop-Rauxel gibt es neue Entwicklungen. Nach Angaben der Polizei und Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte vorerst nicht dem Haftrichter vorgeführt. Die Entscheidung fiel nach einer erneuten Vernehmung, die bis in die späten Abendstunden andauerte.
Bereits zuvor hatte CASNews über den Vorfall berichtet. Weitere Hintergründe und den bisherigen Ermittlungsstand finden Sie im ersten Bericht unter diesem Link.
Wie die Ermittlungsbehörden mitteilen, blieb der Beschuldigte auch bei seiner erneuten Aussage bei seiner Darstellung des Geschehens. Demnach sei es zunächst zu einem Streit zwischen den Brüdern gekommen. In dessen Verlauf habe der Bruder ihn mit einem Küchenmesser am Oberschenkel verletzt.
Nach eigenen Angaben sei es ihm anschließend gelungen, seinem Bruder das Messer zu entreißen. In der Folge habe er selbst zugestochen. Der Bruder erlag später seinen Verletzungen.
Die Ermittler prüfen nun insbesondere, ob die geschilderte Notwehrlage zutrifft. Eine abschließende rechtliche Bewertung ist damit noch nicht erfolgt. Die Staatsanwaltschaft Dortmund teilte mit, dass die Ermittlungen weiterhin andauern.
Der Beschuldigte befindet sich derzeit noch im Krankenhaus. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand wurden nicht gemacht.
Die Ermittlungen werden von Polizei und Staatsanwaltschaft fortgeführt, um den genauen Ablauf der Tat und die Hintergründe des Konflikts vollständig aufzuklären.
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- Quelle(n): Staatsanwaltschaft Dortmund
Autor
Nils Bettinger
Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.
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