Donnerstag, 22. Oktober 2026
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Bild: CASNews Media / Nina Möhlmeier

Nach tödlicher Messerattacke: „Es wird mit Hochdruck gefahndet!“

17-Jährige seit 23. Januar wegen Mordverdachts gesucht - Stand der Dinge

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Wo ist Angela R.? Bereits am 23. Januar wurde ein Haftbefehl wegen dringenden Mordverdachts gegen die 17-jährige Castrop-Rauxelerin erlassen. Seitdem fehlt von ihr jede Spur. Ihre Eltern seien nach wie vor an der Wohnanschrift in Castrop-Rauxel anzutreffen, so der zuständige Staatsanwalt Henner Kruse auf CASNews-Anfrage.


„Es wird mit Hochdruck und in alle Richtungen nach Angela R. gefahndet“, sagt Kruse.


Wie berichtet, starb ein 17-Jähriger am 14. Januar gegen 18:20 Uhr an der Wartburgstraße an einer Stichverletzung im Halsbereich. Kurz darauf wurde Angela R. an ihrer Wohnanschrift festgenommen. Am nächsten Tag wurde sie aus dem Polizeigewahrsam entlassen, „weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie sich in Notwehr gegen einen sexuellen Übergriff des 17-Jährigen verteidigt hatte.“


Durch die weiteren Ermittlungen – unter anderem seien die Mobiltelefone beider Jugendlicher ausgewertet worden – hätten sich jedoch konkrete Hinweise darauf ergeben, dass Angela R. den 17-Jährigen „geplant, ohne rechtfertigenden Grund und heimtückisch mit einem Messer getötet hat.“ Angela R. und der 17-Jährige hätten sich gekannt. Nähere Details gibt die Staatsanwaltschaft nicht bekannt.


Im Fahndungsportal NRW wurden zwei Lichtbilder von Angela R. veröffentlicht sowie Angaben zur Größe (159 cm), Haar- und Augenfarbe (braun), Figur (schlank) und Sprache (Russisch) gemacht. „Angela R. wurde in Castrop-Rauxel geboren“, sagt Henner Kruse. Offenbar habe sie „kirgisische Wurzeln“. Es gebe jedoch keine Hinweise darauf, „dass sich Familienangehörige in Kirgisistan befinden“.


Nahe der Bushaltestelle Hannemannstraße erinnern Blumen und Kerzen an den getöteten Jugendlichen. „Was ist nur aus unserer Welt geworden, dass Jugendliche zu solchen Taten fähig sind?“, steht unter anderem auf einem Blatt Papier, das am Zaun angebracht wurde. Und auch die Frage nach dem „Warum?“ bleibt.


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Bildergalerie (1 Bild)

  • Quelle(n): CASNews & Staatsanwaltschaft Dortmund

Autor

Nina Möhlmeier

Nina Möhlmeier

Freie Mitarbeiterin

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