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Mit 19 schon Jugendleiter: Philipp Kroll | Bild: Alexander Scheidle

Mit 19 schon Jugendleiter: Philipp Kroll baut Eintrachts Nachwuchs mit auf

Eintracht Ickern hat nach Jahren ohne eigene Jugendmannschaften wieder rund 70 Kinder im Verein

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Bei Eintracht Ickern wächst die Jugendabteilung wieder. Rund 70 Kinder gehören inzwischen zum Nachwuchs des Vereins. Einer, bei dem dabei viele organisatorische Fäden zusammenlaufen, ist Philipp Kroll: Der gerade einmal 19-Jährige ist seit Juni 2025 Jugendleiter bei der Eintracht – und übernimmt diese Aufgabe neben seinem Studium.


Dass der Verein heute wieder mehrere Kinder- und Jugendmannschaften betreut, war lange Zeit keineswegs selbstverständlich. Über Jahre spielte die Nachwuchsarbeit bei Eintracht Ickern kaum noch eine Rolle. Zeitweise gab es überhaupt keine Jugendmannschaft mehr, der Spielbetrieb beschränkte sich vollständig auf den Seniorenbereich.


Inzwischen hat sich das Bild deutlich verändert. Kinder kommen wieder zum Verein, Mannschaften sind entstanden und Trainer engagieren sich im Nachwuchsbereich. Philipp Kroll begleitet diese Entwicklung seit seinem Eintritt bei Eintracht Ickern im Oktober 2023.


Als Jugendleiter ist er heute für einen großen Teil der Organisation verantwortlich. Dazu gehören unter anderem die Koordination der Mannschaften und Spielpläne, An- und Abmeldungen sowie der regelmäßige Austausch mit den Trainern. Auch für Eltern ist der Jugendleiter Ansprechpartner, wenn es Fragen rund um den Spiel- und Trainingsbetrieb gibt.


Bemerkenswert ist dabei vor allem Krolls Alter. Während viele Gleichaltrige zunächst Studium, Ausbildung und eigene Freizeit organisieren, hat der 19-Jährige zusätzlich eine verantwortliche Funktion im Verein übernommen.


Bei der Nachwuchsarbeit soll nach Darstellung des Vereins nicht allein der sportliche Erfolg im Mittelpunkt stehen. Wichtig sind insbesondere Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Freude am Fußball. Kinder sollen gerne zum Training kommen, Kontakte knüpfen und sich innerhalb der Mannschaft wohlfühlen.


Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Trainer. Viele von ihnen verfügen über eigene Fußballerfahrung und engagieren sich zugleich als Väter im Verein. Damit wächst nicht nur die Zahl der jungen Spielerinnen und Spieler, sondern auch das Umfeld, das für eine dauerhaft funktionierende Jugendabteilung notwendig ist.


Der Aufwärtstrend zeigt sich nicht nur beim Nachwuchs. Auch im Seniorenbereich ist Eintracht Ickern inzwischen wieder breiter aufgestellt. In der laufenden Saison gehen vier Seniorenmannschaften für den Verein an den Start.


Für Eintracht Ickern ist die Entwicklung der Jugendabteilung dabei möglicherweise wichtiger als kurzfristige Tabellenplätze. Nach einer Phase ganz ohne Nachwuchsmannschaften verfügt der Verein inzwischen wieder über eine Basis, auf der in den kommenden Jahren aufgebaut werden kann.


Philipp Kroll gehört zu denen, die diesen Neuaufbau organisieren. Zwischen Studium und Fußballplatz übernimmt er damit schon mit 19 Jahren eine Aufgabe, von der die weitere Entwicklung des Vereins wesentlich mit abhängt.

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  • Quelle(n):

Autor

Alex Scheidle

Alex Scheidle

Redakteur

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