Judoka Rauxel auf Bezirksebene erfolgreich
Drei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille brachten die Judoka Rauxel vom Bezirksturnier in Lünen zurück.
- 07.10.2026 um 13:14
- Castrop-Rauxel
Drei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille brachten die Judoka Rauxel vom Bezirksturnier in Lünen zurück. In verschiedenen Altersklassen gingen die Nachwuchssportler des Vereins an den Start.
Den Anfang machten Leni Döpke und Theo Skibba in der Altersklasse U11. In der Gewichtsklasse -26kg konnte Leni ihre drei Kämpfe gewinnen und sich über die Goldmedaille freuen. Sie startete mit Wazari für Uki-goshi in das Turnier und beendete ihre erste Partie mit einem anschließenden Haltegriff. Einen vollen Punkt erzielte sie dann mit einem kraftvollen O-goshi. Das Finale ging über die volle Kampfzeit, denn beide Judoka kämpften sehr engagiert. Letztendlich hatte Leni mit Wazari für O-goshi die Nase vorn.
Im 43kg-Limit zeigte Theo gute Kämpfe mit vielen Ansätzen. Er konnte sich an diesem Tag noch nicht durchsetzen und beendete das Turnier mit Rang 3.
In der Altersklasse U13 gingen Clara Skibba und Phil Döpke auf die Matte. Clara war die einzige Teilnehmerin in der Gewichtsklasse -36kg und belegte somit kampflos Platz 1.
Vier Mal durfte Phil in der Gruppe -46kg antreten und sicherte sich die Silbermedaille. In seiner ersten Partie siegte er mit einem Haltegriff, nachdem er mit Wazari für Uki-goshi in Führung gegangen war. Ein kraftvoller Uki-goshi-Konter bescherte ihm den nächsten Sieg. Der Einzug ins Finale gelang Phil ebenfalls mit Ippon durch einen Tai-otoshi. Im Endkampf traf er auf den amtierenden Westfalenmeister dieser Gewichtsklasse und lieferte sich mit ihm eine spannende Partie. Eine Yuko-Führung konnte Phil nicht halten und unterlag nach starkem Kampf knapp.
Ebenfalls vier Kämpfe absolvierte Milan Kandora, der in der Altersklasse U15 antrat und sich die Goldmedaille in der Gruppe -46kg holte. Direkt zu Beginn geriet Milan mit Wazari in Rückstand, blieb aber konzentriert und drehte den Spieß mit einem Haltegriff noch um. Mit einem sehenswerten Ippon für Ko-uchi-maki-komi setzte er den Weg ins Finale fort.
Viel Kraft forderte das Halbfinale, da beide Athleten besonders im Bodenkampf starkes Judo zeigten. Auch hier konnte sich Milan durchsetzen und seinen Gegner mit einem Armhebel zur Aufgabe zwingen. Erneut sehr spannend wurde der Endkampf, in dem Milan schnell mit Wazari zurücklag. Doch auch jetzt behielt er einen kühlen Kopf und glich mit Wazari für Tani-otoshi aus. Den ersten Platz sicherte er sich schließlich mit Ippon für einen Sankaku-Hebel.
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- Quelle(n):
Autor
Nils Bettinger
Gründer und Redaktionsleiter.
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