Donnerstag, 08. Oktober 2026
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Erfolgreich mit dem ersten Buch: Nils Bettinger und der "Sheriff von Castrop" | Bild: CASNews Media

„Der Sheriff von Castrop" ist in Australien angekommen

Roman von CASNews-Herausgeber Nils Bettinger wurde vor rund einem Monat veröffentlicht

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„Der Sheriff von Castrop“ ist zwar sehr mit seiner Heimatstadt verwurzelt, aber das hielt ihn nicht davon ab, weit zu reisen. Das erste Buch von CASNews-Herausgeber Nils Bettinger wird mittlerweile in Australien angekommen sein. Zwei ehemalige Castrop-Rauxeler hatten es bei ihrem Besuch in der alten Heimat im Schaufenster der CASNews-Redaktion am Biesenkamp entdeckt. Sofort stand für das Ehepaar fest: „Wir möchten dieses Buch haben!“ Und so wird der „Sheriff“ nun auch in Australien gelesen.


Vor rund einem Monat, am 5. September, erschien der „Sheriff von Castrop – Die Akte Vosskamp“. Nils Bettinger kennt man aus unterschiedlichsten Funktionen – die des Autors ist aber auch für ihn komplettes Neuland. „Im Urlaub habe ich einen Krimi gelesen, der mir so gar nicht zugesagt hat. Das hat den entscheidenden Impuls gegeben, sich hinzusetzen und zu schreiben. Ich hatte mich schon drei Mal an einem Buch versucht, mich dabei aber immer wieder verzettelt“, blickt Bettinger zurück. In diesem Fall sind also aller guten Dinge vier.


Der Roman ist kein düsterer Thriller, sondern ein Krimi, der oftmals augenzwinkernd erzählt und mit viel Lokalkolorit ausgestattet ist. „Als ich überlegte, wo der Mord stattfinden kann, ging ich durch, was wir in Castrop-Rauxel für Events haben, und ich dachte, dass ein Todesfall am Rathaus spannend sein könnte. Damit kam ich dann schnell zum Neujahrsempfang der Stadt, bei dem sich viele Menschen tummeln und es auch ums Sehen und Gesehenwerden geht“, verrät Bettinger.


Olli Malinowski ist der ermittelnde Polizist – und der Ursprung seines Spitznamens liegt tatsächlich in Bettingers eigener Familie. „Mein Onkel war Polizist. Irgendwann bezeichnete ihn einmal jemand etwas despektierlich als den ‚Sheriff von Castrop‘. Dieser Ausdruck ist mir seit meiner Jugend im Gedächtnis geblieben.“ Als später die Idee für einen Castrop-Rauxeler Krimi entstand, griff Bettinger den Namen wieder auf. Mit seinem Onkel hat die Romanfigur Olli Malinowski darüber hinaus allerdings nur wenig gemeinsam. Neben dem Spitznamen seien allenfalls einzelne kleine Charakterzüge eingeflossen, die Figur selbst und ihre Geschichte seien fiktional.


Die erste Auflage des im Format A5 erschienenen Romans wurde zunächst in einer Stückzahl von 100 Exemplaren gedruckt. „Das Feedback war sehr positiv, und ich habe viele WhatsApp-Nachrichten von Lesern bekommen, die das Buch, die Charaktere und die Kurzweiligkeit lobten“, freut sich Bettinger über die Resonanz. Aufgrund der Nachfrage wurde die unveränderte erste Auflage mehrfach nachgedruckt. Inzwischen sind insgesamt 350 Exemplare produziert worden. Das Buch ist zum Stückpreis von 10 Euro online über dersheriff.de, in der Castroper LeseLust und im Fanladen City an der Ickerner Straße erhältlich.


Ob der „Sheriff“ einmal Mittelpunkt einer Lesung wird, ist (noch) unklar. „Ich wurde von mehreren Seiten nach einer Lesung gefragt, aber ich bin noch in der Entscheidungsfindung, ob ich das machen möchte“, sagt Nils Bettinger.


Eine andere Sache steht indes fest: Der „Sheriff“ wird im kommenden Jahr erneut in Castrop-Rauxel ermitteln! „Band 2 ist in Arbeit. Er soll im März oder April 2027 erscheinen“, verrät der Autor. Er habe immer gesagt, dass er eine Serie in Betracht ziehe, wenn das Erstlingswerk einigermaßen erfolgreich sei – Gradmesser waren dabei 100 verkaufte Bücher. Am 7. Oktober lag die Verkaufszahl bei 262.


Der neue Fall wird schwerpunktmäßig in Deininghausen spielen. Aber bis eine neue Fallakte geöffnet wird, ist der „Sheriff“ noch schwer beschäftigt …


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  • Quelle(n):

Autor

Nina Möhlmeier

Nina Möhlmeier

Freie Mitarbeiterin

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