Freitag, 23. Oktober 2026
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Bild: CASNews Media / Nils Bettinger

Grüne fordern gezielte Zukunftsinvestitionen

Rund 33 Millionen Euro aus dem NRW-Infrastrukturplan sollen laut Grünen in Bildung, Klima und Mobilität fließen

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Mit dem NRW-Plan für gute Infrastruktur erhält Castrop-Rauxel in den kommenden Jahren rund 33 Millionen Euro aus dem Infrastruktursondervermögen des Bundes. Die Grünen begrüßen die Zuweisung der Mittel, fordern jedoch, dass die Gelder gezielt in nachhaltige Zukunftsprojekte fließen sollen – insbesondere in Bildung, Klimaschutz und Mobilität.


„Wir haben jetzt die große Chance, unsere Stadt nachhaltig zu gestalten. Dafür müssen die Gelder aus dem NRW-Plan dort ankommen, wo sie die größte Wirkung für die Zukunft Castrop-Rauxels entfalten – in Kitas, Schulen, Klimaschutz und Nahmobilität“, betont Selim Korkutan, Ratsmitglied der Grünen. Die Fraktion mahnt, dass die Mittel strategisch eingesetzt werden sollten und nicht allein zur Entlastung des Haushalts dienen dürften.


Nach Vorstellung der Grünen sollen bis zu 6 Millionen Euro für die energetische Sanierung städtischer Gebäude genutzt werden. „Energetische Sanierung ist doppelt sinnvoll, sie schützt das Klima und entlastet den Haushalt dauerhaft“, erklärt Karsten Zygowski. Auch im Bereich Nahmobilität sieht die Partei großen Handlungsbedarf. Bis zu 9 Millionen Euro könnten in Radwege, Fußwege und eine moderne Verkehrsinfrastruktur fließen. „Mit den zusätzlichen Mitteln können wir endlich den Turbo beim Ausbau der Nahmobilität zünden“, so Timo Eismann.


Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau von Kitas und Offenen Ganztagsschulen. „Jedes Kind verdient gute Bildungschancen – und die beginnen mit einer modernen, wohnortnahen Kita und verlässlicher Ganztagsbetreuung“, sagt Holger Schelte. Hier müsse ein erheblicher Teil der Gelder investiert werden, um Familien zu entlasten und Bildungsgerechtigkeit zu fördern.


Uta Fendt appelliert an die rot-schwarze Kooperation im Stadtrat, die Mittel nicht für Haushaltslücken zu verwenden: „Die Gelder müssen zusätzlich wirken und dürfen nicht in die Konsolidierung fließen. Wir brauchen gezielte Zukunftsinvestitionen, keine kurzfristigen Haushaltsmanöver.“ Langfristig brauche es zudem eine Altschuldenlösung des Bundes und eine Reform der kommunalen Finanzen, um den Städten echte Handlungsfreiheit zu geben.


Nach Einschätzung der Grünen kann Castrop-Rauxel mit dem NRW-Plan entscheidende Schritte in Richtung einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung gehen – vorausgesetzt, Verwaltung und Politik setzen jetzt die richtigen Prioritäten.


Weitere Hintergründe zum NRW-Infrastrukturplan finden sich in den Artikeln „Millionen für Castrop-Rauxel“ und „CDU Castrop-Rauxel begrüßt NRW-Infrastrukturplan“.


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  • Quelle(n): Bündnis 90/Die Grünen Castrop-Rauxel & CASNews

Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.

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