CDU will Arbeit der Siko Ruhr im Rat thematisieren
CDU-Fraktion fordert Bericht in Rat und Betriebsausschuss
- 12.08.2026 um 13:07
- Castrop-Rauxel
Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Castrop-Rauxel will die Zusammenarbeit im Rahmen der Sicherheitskooperation Ruhr (Siko Ruhr) zeitnah im September zum Thema in den zuständigen Gremien machen. Der Rat hatte bereits Ende 2023 auf Initiative der CDU-Fraktion den Beitritt zur Siko Ruhr beschlossen. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am 5. Februar 2024 im Rathaus unterzeichnet.
Im Mai dieses Jahres hatte die CDU im Rat und im zuständigen Betriebsausschuss beantragt, dass der Rat einmal im Jahr über Aktivitäten und Maßnahmen im Rahmen der Kooperation mit Bezug zur Stadt Castrop-Rauxel informiert wird. Dieser Antrag wurde mit breiter Mehrheit bei nur zwei Gegenstimmen angenommen.
CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Breilmann erklärte im Austausch mit der Verwaltungsspitze, dass ein entsprechender Bericht mit Diskussion und Beratung nun zeitnah im September auf die Tagesordnung von Rat und Betriebsausschuss 1 kommen solle. Breilmann sagte dazu: „Wir begrüßen es, dass sowohl Bürgermeister Rajko Kravanja als auch Ordnungsdezernent Michael Eckhardt das Thema auf die Tagesordnung der Gremien im September bringen wollen. Die Siko Ruhr vernetzt Behörden, sammelt Informationen und setzt Schwerpunkte, erhöht den Druck, weist aber auch Wege aus dem Milieu. Nachdem der Beitritt nun vor mehr als zwei Jahren vollzogen wurde, wird es Zeit darüber zu sprechen, welche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden konnten, wie die Zusammenarbeit bisher gestaltet wurde und welche Aufgaben vor Ort angegangen werden müssen.“
Breilmann und der ordnungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Kai Faber, betonen, dass das Thema Clankriminalität offen thematisiert werden müsse, da es in Castrop-Rauxel die Bürgerinnen und Bürger durch entsprechende Vorfälle in den vergangenen Jahren bewegt und interessiert habe.
Faber erklärte: „Für uns ist insbesondere wichtig, wie der Datenaustausch zwischen der Stadtverwaltung und anderen Behörden wie zum Beispiel Polizei und Justiz verläuft. Zur Förderung des Good-Practice-Austauschs und Wissenstransfers sowie als Instrument zur Unterstützung der behördlichen Vernetzung wurde durch die Sicherheitskooperation Ruhr zum Beispiel die bezirks- und behördenübergreifende IT-Plattform Siko Ruhr Portal eingerichtet. Insofern ist es wichtig zu erfahren, wie hier die Zusammenarbeit verläuft.“
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- Quelle(n):
Autor
Nils Bettinger
Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.
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