Bürgerworkshop zur Vördestraße: Stadt sagt, sie nimmt viele Ideen mit
Rund 50 Anwohner diskutierten über Sicherheit, Verkehr und Nutzung des ehemaligen Sportplatzes
- 01.09.2025 um 19:21
- Castrop-Rauxel
Die Pläne zur Umnutzung des ehemaligen Sportplatzes an der Vördestraße sind am Dienstag (26. August) bei einem Bürger-Workshop erneut vorgestellt und diskutiert worden. Rund 50 Interessierte nahmen teil, um Anregungen einzubringen und Fragen zu stellen. Bereits im Juni hatte die Verwaltung eine erste Informationsveranstaltung durchgeführt.
Zum Auftakt führte eine Begehung durch die Siedlung, bei der fünf Stationen angelaufen wurden. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, mit Vertretern der Stadt und des EUV Stadtbetriebs ins Gespräch zu kommen. Im Vordergrund standen dabei Themen wie Verkehrslenkung und Sicherheit im Straßenverkehr.
Im anschließenden Workshop in der Kantine der Rain Carbon GmbH wurden die Pläne im Detail besprochen. Weiterhin vorgesehen ist die Errichtung von insgesamt 30 Modulen, die für soziale Angebote genutzt werden sollen – darunter Sprachkurse, Kinderbetreuung und Beratungen. Dauerhaftes Wohnen ist nicht vorgesehen, fünf Module sollen jedoch für kurzfristige Notfälle vorgehalten werden.
Darüber hinaus ist ein öffentlich zugänglicher Spielplatz geplant. Auch eine Waldkita sowie Angebote für Seniorinnen und Senioren und die Nutzung durch verschiedene Träger gehören zum Konzept. Bürgermeister Rajko Kravanja betonte mehrfach, dass die zahlreichen Anregungen der Teilnehmer geprüft und nach Möglichkeit berücksichtigt werden: „Das nehmen wir mit.“
Neben dem Bürgermeister nahmen weitere Vertreter der Verwaltung teil, darunter Stadtbaurätin Bettina Lenort, die Beigeordnete für Soziales Regina Kleff, Michael Werner und Aljosha Weskamp vom Vorstand des EUV sowie ein Vertreter des Ordnungsamts.
Die Finanzierung der Module erfolgt aus Landes- und Bundesmitteln: Zum einen aus dem Sondervermögen „Bewältigung der Krisensituation in Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine“, zum anderen aus Programmen zur Unterstützung der Kommunen bei der Aufnahme und Betreuung Geflüchteter.
Zum Abschluss kündigte Bürgermeister Kravanja einen weiteren Workshop an, sobald die eingebrachten Vorschläge geprüft und die Planungen weiterentwickelt worden sind.
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- Quelle(n): Stadt Castrop-Rauxel
Autor
Nils Bettinger
Gründer und Redaktionsleiter.
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