Freitag, 23. Oktober 2026
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Bild: KI-generiert

Appell: Mähroboter nur tagsüber einsetzen

Kreis appelliert an Gartenbesitzer, um Schutz heimischer Wildtiere zu gewährleisten

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Der Kreis Recklinghausen hat am 3. Juni 2025 darauf hingewiesen, dass automatische Mähroboter nachts eine erhebliche Gefahr für heimische Wildtiere darstellen können. Die Behörde appelliert daher an alle Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die Geräte ausschließlich tagsüber zu nutzen.


Götz Fischer, Fachdienstleiter im Bereich Umwelt beim Kreis Recklinghausen, erläutert, dass immer mehr Schnittverletzungen bei Tieren bekannt werden, die durch den nächtlichen Einsatz von Mährobotern verursacht werden. Besonders betroffen seien Igel, Amphibien und Eidechsen. Während Amphibien und Eidechsen bei einer Bedrohung meist flüchten, rollen sich Igel instinktiv zusammen – ein Schutzmechanismus, der bei der Begegnung mit rotierenden Messern tödlich enden kann. Dabei gehören Igel zu den gefährdeten Arten, die es besonders zu schützen gelte, so Fischer.


Um den Artenschutz auch im eigenen Garten zu fördern, rät der Kreis, den Mähroboter nicht nur tagsüber, sondern idealerweise auch unter Aufsicht fahren zu lassen. Eine naturnahe Gartengestaltung trage darüber hinaus dazu bei, Rückzugsorte für Tiere zu schaffen. Laubhaufen, Hecken und Totholzbereiche böten Igeln, Amphibien und Eidechsen wertvolle Unterschlüpfe.


Für diejenigen, die die Anschaffung eines Mähroboters planen, empfiehlt der Kreis, auf tierfreundliche Modelle zu achten. Moderne Geräte seien häufig mit Sicherheitsfunktionen ausgestattet, etwa Ultraschallsensoren oder tiefgezogenen Schürzen, die das Messer bei kleinen Hindernissen automatisch stoppen.


„Wenn wir ein bisschen Rücksicht aufeinander nehmen, gehen Technik und Natur sehr gut zusammen. Lassen Sie uns gemeinsam auf unsere heimischen Tiere achten“, betonte Fischer abschließend.


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  • Quelle(n): Kreis Recklinghausen

Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.

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