- Bild: Nils Bettinger
"Trödelitäten Wibberg" ist zurück!
Ladenlokal an der Oberen Münsterstraße hat ab sofort geöffnet
- 12.03.2026 um 18:32
- Castrop-Rauxel
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Jetzt Newsletter abonnieren„Open!“ Das LED-Schild im Schaufenster zeigt es an: Das Ladenlokal an der Oberen Münsterstraße hat geöffnet. „Wir sind froh, endlich angekommen und wieder für alle erreichbar zu sein!“, freut sich Ralf Wibberg. Nach einer monatelangen Hängepartie hat „Trödelitäten Wibberg“ den Betrieb wieder aufgenommen.
Ab sofort hat das Geschäft montags bis freitags von 10 Uhr bis 13 Uhr und 16 Uhr bis 18:30 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr geöffnet. Ralf Wibberg ist froh, wieder richtig loslegen zu können. Knapp 20 Jahre war „Trödelitäten Wibberg“ im alten Ladenlokal an der Oberen Münsterstraße ansässig. Im vergangenen Jahr erfolgte dann der Umzug drei Häuser weiter in ein leerstehendes Ladenlokal. Dies sei attraktiv gewesen, weil hier eine Förderung - das Landesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ - gegriffen habe. „Immobilien, die länger leerstehen, werden vom Stadtmarketing über Landesmittel gefördert“, erklärt Wibberg. Auf der städtischen Internetseite heißt es dazu: „Mit dem Förderprogramm soll Castrop-Rauxels Altstadt attraktiver werden. Vergünstigte Anmietung von Ladenlokalen sowie Projekte zur Steigerung der Altstadtqualität sind dabei zwei wichtige Bausteine des Programms.“ Er zahle nun einen Mietanteil von 280 Euro plus Nebenkosten, Gas und Strom, rechnet Wibberg. Die Förderung laufe zwei Jahre.
So weit, so gut. Doch mit der symbolischen Schlüsselübergabe im Oktober 2025 trat Stillstand ein, Wibberg konnte nicht loslegen. Es haperte bei der Nutzungsänderung und beim Brandschutz. Bei Letztgenanntem müsse noch nachjustiert werden, so Wibberg über den aktuellen Stand der Dinge. Es überwiegt jedoch die Freude, das Geschäft endlich wieder in Betrieb nehmen zu können. Kunden finden hier Schallplatten, Heimatkunde, Ansichtskarten, Militärgeschichte, Bergbauutensilien und vieles mehr.
Die „Trödelgeschichte“ des heute 61-Jährigen begann, als er zwölf Jahre alt war und in Dorf Rauxel wohnte. Im elterlichen Haus aus dem Jahr 1927 gab es einen Luftschutzkeller. „Dort räumte ich mit meinem Vater auf. Dabei fiel plötzlich ein Stück Stoff mit Militärorden aus der Mauernische. Soldaten hatten sie wohl dort versteckt“, erinnert sich Wibberg. Durch die entdeckten Orden wurde Wibberg zum Sammler und schließlich zum Trödelhändler. „Trödel ist ein Stück Kulturgut“, sagt er.
1993 eröffnete der hauptberufliche Koch sein erstes Geschäft. Als Koch arbeitet er seit drei Jahren nicht mehr. Mit dem Trödelhandel geht es dagegen gerade erst wieder richtig los!
Bildergalerie (1 Bild)
- Quelle(n): CASNews
Autor
Nina Möhlmeier
Freie Mitarbeiterin
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