- Bild: Stadt Castrop-Rauxel
Spielfolien machen Castrops Innenstadt spielerisch erlebbar
Kinder- und Jugendparlament gestaltet öffentliche Flächen – Stadt ruft zum Mitmachen auf
- 13.01.2026 um 14:20
- Castrop-Rauxel
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Jetzt Newsletter abonnierenMit bunten Spielfolien wird der öffentliche Raum in der Castroper Innenstadt seit Ende 2025 kinderfreundlicher gestaltet. Ziel ist es, die Stadt stärker „bespielbar“ zu machen und Kinder aktiv an Entscheidungen und Stadtgestaltung zu beteiligen. Grundlage war ein entsprechender Antrag von SPD und Bündnis90/Die Grünen im Jugendhilfeausschuss, der Ende 2024 einstimmig beschlossen wurde und nun in einer ersten Phase umgesetzt ist.
Die Spielfolien laden kleine und große Kinder zum Ausprobieren ein: Es kann gehüpft, gezählt, gerechnet, Gemüse und Obst sortiert, Tierspuren erkannt, Tiere nachgeahmt oder Partnerstädte zugeordnet werden – alles verbunden mit Bewegung und Spiel.
Entwickelt wurden die Motive von der Gruppe Freizeit und Kultur des Kinder- und Jugendparlaments. In Workshops haben Frida, Sofie, Elay, Till, Mathis, Leo, Alea, Tobias, Lina, Emma und Antonia gemeinsam Ideen entworfen. Die Auswahl der Standorte erfolgte anschließend zusammen mit dem EUV Stadtbetrieb, politischen Vertretern und verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung direkt vor Ort.
Gerade die Innenstadt eignet sich nach Einschätzung der Stadt besonders für dieses Angebot, da durch dichte Bebauung, Verkehr sowie notwendige Lauf-, Rettungs- und Zulieferungswege kaum Platz für größere Spielgeräte vorhanden ist.
Insgesamt gibt es 15 unterschiedliche Spielfolien, unter anderem rund um das Jugendzentrum BoGi’s Café, am Weltladen, vor der Stadtbibliothek, an der „Marktfrau“ sowie in weiteren Bereichen der Fußgängerzone. An einer Folie wurde bereits Vandalismus festgestellt, grundsätzlich beträgt die Lebensdauer der Folien jedoch mindestens zwei Jahre.
Bei einer Spielfolie hat sich zudem ein kleiner Fehler eingeschlichen. Die Stadtverwaltung ruft deshalb dazu auf, alle Spielfolien genau zu betrachten. Wer den Fehler als Erster oder Erste per E-Mail an pressedienst@castrop-rauxel.de richtig meldet, erhält Freikarten für das Hallenbad für die ganze Familie. Der Fehler soll bei nächster Gelegenheit korrigiert werden.
Weitere Spielfolien kann sich die städtische Jugendhilfeplanerin Carolin Lork künftig auch entlang von Schulwegen oder als Kooperationsprojekte mit Geschäftsinhabern vorstellen. Ähnliche Angebote gibt es bereits in Nachbarstädten wie Bochum. Insgesamt sollen die Spielfolien die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt steigern und Bewegung, Spiel und Spaß für Familien und Kinder fördern.
[Bild: Spielfolien Kinder (Kinder des Arbeitskreises Freizeit und Kultur des Kinder- und Jugendparlaments mit Koordinatorin Claudia Wieser)]
[Hinweis: Nach einem Hinweis haben wir den Artikel um die antragstellenden Fraktionen ergänzt, die den Antrag Ende 2024 in die Politik eingebracht haben.]
- Quelle(n): Stadt Castrop-Rauxel
Autor
Nils Bettinger
Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.
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