Riesenrad für die Altstadt: Stadt plant spektakuläre Zwischenlösung am alten Postgebäude
Attraktivierung des Zentrums: Übergangsweise Installation eines mobilen Riesenrads am Münsterplatz im Gespräch
- 01.04.2026 um 11:32
- Castrop-Rauxel
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Jetzt Newsletter abonnieren[Dieser Artikel wurde am 01.04.2026 veröffentlicht - es handelt sich hierbei um einen Aprilscherz der Redaktion.]
Die Altstadt von Castrop-Rauxel könnte schon bald um eine ungewöhnliche Attraktion reicher werden: Nach Informationen, die CASNews aus dem Rathaus erhalten hat, prüft die Stadt die dauerhafte Aufstellung eines Riesenrads am Standort des ehemaligen Postgebäudes.
Das Gebäude am Münsterplatz steht bereits seit längerer Zeit leer und gilt als abgängig. Zwar wurde in einer der vergangenen Ratssitzungen bereits der Bebauungsplan angepasst, um perspektivisch eine Neubebauung mit Wohn- und Geschäftseinheiten zu ermöglichen. Doch bis konkrete Bauarbeiten beginnen, soll nun offenbar eine Zwischenlösung die Fläche beleben.
Nach dem Vorbild des Westfield Ruhr Parks in Bochum, wo ein Riesenrad bereits als Publikumsmagnet eingesetzt wird, soll auch in Castrop-Rauxel ein entsprechendes Konzept umgesetzt werden. Ziel ist es, die Attraktivität der Innenstadt zu steigern und zusätzliche Besucher in die Altstadt zu ziehen.
Geplant ist den Angaben zufolge der Einsatz eines mobilen Riesenrads des Typs RL33, gefertigt vom niederländischen Hersteller Lamberink. Die Gondeln sollen von einem spezialisierten Anbieter für Freizeittechnik stammen. Der Vorteil: Die Anlage kann flexibel aufgebaut und bei Bedarf auch wieder vollständig demontiert werden.
Aus Verwaltungskreisen heißt es, dass man sich bewusst für eine temporäre, aber sichtbare Lösung entschieden habe. Während die Planungen für die zukünftige Bebauung noch andauern, solle die Fläche nicht ungenutzt bleiben. Vielmehr wolle man „ein Zeichen setzen und neue Impulse für die Innenstadt schaffen“.
Konkrete Angaben zu den Kosten des Projekts liegen derzeit noch nicht vor. Die Stadt prüft nach eigenen Angaben verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung, darunter auch die Nutzung von Förderprogrammen. Angesichts der bekannten Haushaltslage sei eine wirtschaftlich tragfähige Lösung Voraussetzung für die Umsetzung.
Neben dem Riesenrad wird intern offenbar auch über ergänzende Angebote nachgedacht. So könnten weitere temporäre Attraktionen wie kleinere Fahrgeschäfte oder gastronomische Angebote das Konzept abrunden und den Standort zusätzlich beleben.
Ob und wann das Projekt tatsächlich umgesetzt wird, ist derzeit noch offen. Klar ist jedoch: Die Diskussion um die Zukunft des ehemaligen Poststandorts nimmt weiter Fahrt auf – und sorgt schon jetzt für Aufmerksamkeit in der Stadt.
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- Quelle(n): CASNews
Autor
Nils Bettinger
Gründer und Redaktionsleiter.
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