- Bild: Nina Möhlmeier
Mehr Personal fürs Freibad
Stadtverwaltung stockt auf
- 31.03.2026 um 09:31
- Castrop-Rauxel
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Jetzt Newsletter abonnierenAm 1. Juni (vielleicht auch etwas früher) startet die Freibadsaison in Castrop-Rauxel (wir berichteten). Im Parkbad Nord wird dann mehr Personal im Einsatz sein. Das bestätigte die Stadtverwaltung jetzt auf Anfrage von CASNews.
„Das städtische Bäderteam besteht aktuell aus 18 Mitarbeitenden. Zusätzlich sollen von Mitte Mai bis Mitte September vier Saisonkräfte eingestellt werden“, so Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann.
„Aufgrund der an heißen Tagen enorm hohen Besucherzahlen und der damit verbundenen immer schwierigeren Beaufsichtigung und Wahrung der Sicherheitsstandards, werden die Kapazitäten erhöht“, heißt es aus dem Rathaus.
Die zusätzlichen Stellen seien vorerst für die Saison 2026 eingeplant, sagt Maresa Hilleringmann. „Falls erforderlich und sinnvoll, strebt die Stadtverwaltung an, dieses Konzept in den Folgejahren ebenfalls anzuwenden.“
Die Saisonkräfte sollen das vorhandene Personal unterstützen, „sodass sich die Fachkräfte primär um die Beckenaufsicht kümmern können. Weiterhin sollen diese als Ansprechpersonen für die Badegäste agieren - insbesondere auf der Liegewiese und im Beckenumgangsbereich - sowie bei der Pflege der Grünanlagen und Reinigungsarbeiten unterstützen.“
Über die Sicherheit in Schwimmbädern wird seit geraumer Zeit kontrovers diskutiert. Wir wollten daher von der Polizei wissen, wie viele „Freibadeinsätze“ es in den vergangenen zwei Jahren in Castrop-Rauxel gab, ob eine Häufung festzustellen sei und wie unsere Stadt im Kreisvergleich dastehe. Klar ist dabei auch: Nicht jeder Vorfall wird zur Anzeige gebracht, und nicht immer wird die Polizei gerufen.
Von der zuständigen Polizeipressestelle in Recklinghausen erhielten wir eine Einschätzung, jedoch keine detaillierten Angaben oder konkrete Zahlen. „Bei detaillierten Adressen, Personen oder Firmen werden keine genauen Angaben gemacht. Dies passiert nur in Einzelfällen“, erklärt Polizeisprecherin Pia Weßing.
In Castrop-Rauxel sei es 2024 und 2025 zu vereinzelten Straftaten im Freibad gekommen. „Angezeigte Körperverletzungsdelikte gab es keine Handvoll“, nennt Pia Weßing ein Beispiel. Auch kreisweit habe es „keine Auffälligkeiten gegeben“.
Rücke die Polizei zu einem Einsatz im Freibad aus, könne dies verschiedene Gründe haben – hierzu zählten beispielsweise auch Verkehrsunfälle vor dem Freibad. Unter das Stichwort „Einsatz“ falle aber auch das bloße Präsenzzeigen.
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Autor
Nina Möhlmeier
Freie Mitarbeiterin
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