- Bild: Portrait: privat - Rathaus: CASNews Media/Nils Bettinger
CDU fordert Wohnungsbaugipfel für Castrop-Rauxel
Fraktion will „Bauturbo“ nutzen und mehr Tempo beim Wohnungsbau erreichen
- 09.03.2026 um 13:18
- Castrop-Rauxel
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Jetzt Newsletter abonnierenDie CDU-Fraktion im Rat der Stadt Castrop-Rauxel will das Thema Wohnungsbau stärker in den Fokus der kommunalen Politik rücken. Mit zwei Anträgen setzt die Fraktion das Thema auf die Tagesordnung der kommenden Sitzungen des Betriebsausschusses 3 sowie des Rates.
Ein zentraler Vorschlag der CDU ist die Durchführung eines Wohnungsbaugipfels in Castrop-Rauxel. Ziel sei es, gemeinsam mit verschiedenen Akteuren Maßnahmen zu entwickeln, um mehr Wohnraum zu schaffen.
CDU-Ratsmitglied Dr. Oliver Lind erklärt dazu: „Zum einen beantragen wir die Durchführung eines Wohnungsbaugipfels. Es gilt schnellstmöglich beste Rahmenbedingungen für bezahlbares Wohnen für Menschen in jedem Alter und in jeder Familiensituation in Castrop-Rauxel zu schaffen. Der von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Bauturbo gibt den Kommunen neue Handlungsmöglichkeiten. Wir wollen ein stadtweit abgestimmtes Verfahren mit allen beteiligten Akteuren. Dazu braucht es einen solchen städtischen Bau- und Wohnungsgipfel unter Beteiligung von Akteuren aus der Politik und Verwaltung, den Eigentümer- und Mieterverbänden, der ECAS GmbH sowie der lokalen Wohnungswirtschaft, um schneller Maßnahmen gegen die Wohnungsnot zu generieren.“
Beim Stichwort „Bauturbo“ setzt die CDU auf eine schnelle Umsetzung der neuen gesetzlichen Möglichkeiten.
Die CDU-Baupolitikerin Yasemin Breilmann erklärt: „Wir befürworten ausdrücklich eine offensive Anwendung der neuen Regelungen des Baugesetzbuch zugunsten des Wohnungsbaus im Stadtgebiet. Diese Reform beinhaltet die Zielsetzung, die Schaffung von Wohnraum durch verschiedene Abweichungs- und Befreiungsmöglichkeiten zu beschleunigen sowie zu vereinfachen. Die Verwaltung muss nun Leitlinien und Kriterien erarbeiten, unter welchen Bedingungen dieser Bauturbo angewendet werden soll und eine zügige Antragsbearbeitung ermöglichen.“
Darüber hinaus beantragt die CDU eine Öffentlichkeitskampagne, um über die neuen Möglichkeiten des sogenannten Bauturbos zu informieren. Außerdem soll die Zuständigkeit für Entscheidungen über Abweichungen und Befreiungen direkt auf den Betriebsausschuss 3 übertragen werden.
Mit diesen Maßnahmen will die CDU nach eigenen Angaben dazu beitragen, den Wohnungsbau in Castrop-Rauxel schneller voranzubringen und zusätzliche Handlungsspielräume der Kommunen konsequent zu nutzen.
- Quelle(n): CDU Castrop-Rauxel
Autor
Nils Bettinger
Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.
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