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Castrop-Rauxeler Talent Lasse Isbruch erhält Werner-Altegoer-Medaille des VfL Bochum

VfL Bochum ehrt den 17-jährigen Lasse Isbruch aus Castrop-Rauxel mit einer besonderen Auszeichnung für Nachwuchstalente.

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Große Ehre für den 17-jährigen Lasse Isbruch aus Castrop-Rauxel: Auf der Mitgliederversammlung des VfL Bochum am Dienstagabend (18. November 2025) wurde der Nachwuchsspieler mit der Werner-Altegoer-Medaille ausgezeichnet. Diese vereinsinterne Ehrung wird jährlich an herausragende junge VfL-Talente vergeben. Isbruch gehörte in diesem Jahr zu insgesamt fünf geehrten Nachwuchsspielerinnen und -spielern und ist damit ein Aushängeschild der lokalen Fußballszene.


Isbruch wuchs in Castrop-Rauxel auf und sammelte seine ersten fußballerischen Erfahrungen beim FC Frohlinde, einem lokalen Verein in der Stadt. Über Stationen in den Jugendabteilungen des FC Schalke 04 und des VfB Waltrop wechselte der defensive Mittelfeldspieler 2024 ins Talentwerk des VfL Bochum. Dort durchlief er die U17-Mannschaft und avancierte schnell zu einem Leistungsträger.


In der abgelaufenen U17-Bundesliga-Saison erzielte der damals 16-jährige Isbruch in 22 Spielen beachtliche 12 Tore – eine außergewöhnliche Quote für einen Mittelfeldspieler. Als Höhepunkt krönte er seine Saison mit der Teilnahme an der U17-Europameisterschaft, wo ihm sogar sein erstes Tor im Trikot der deutschen Junioren-Nationalmannschaft gelang. Diese Leistungen trugen maßgeblich dazu bei, dass Isbruch nun mit der Werner-Altegoer-Medaille geehrt wurde.


Die Werner-Altegoer-Medaille erinnert an den langjährigen VfL-Aufsichtsratsvorsitzenden Werner Altegoer (1935–2013) und unterstreicht die Bedeutung der Nachwuchsförderung im Verein. Seit 2016 ist die Verleihung dieser Medaille fester Bestandteil der jährlichen Mitgliederversammlung des VfL Bochum. Ausgezeichnet werden dabei „herausragende und engagierte Nachwuchsspieler des Klubs“, um ihre Entwicklung zu würdigen und sie zugleich zu weiterem Einsatz zu motivieren.


Isbruchs Trainer in der U17, Simon Schuchert, hatte den jungen Castroper bereits früh als besonderes Talent erkannt. „Lasse hat eine rasante Entwicklung hingelegt und in kurzer Zeit große Schritte gemacht. Er bringt ein Kämpferherz, hohe Intensität und offensive Wucht mit, strahlt Torgefahr mit beiden Füßen und per Kopf aus und vereint somit viele Qualitäten, die auf hohem fußballerischem Niveau gefragt sind“, lobte Schuchert seinen Schützling schon im Sommer. Mit der aktuellen Auszeichnung scheint sich diese Einschätzung zu bestätigen: Lasse Isbruch gilt als großes Versprechen für die Zukunft des VfL, und seine Heimatstadt Castrop-Rauxel darf sich über einen aufstrebenden Fußballer in ihren Reihen freuen.


  • Quelle(n): VFL Bochum & K-Media-Sports

Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.