Sonntag, 25. Oktober 2026
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Bild: CASNews Media / Nils Bettinger

Verfolgungsfahrt über A42 führt durch Castrop-Rauxel – Polizei sucht gefährdete Autofahrer

42-Jähriger flüchtet vor Kontrolle, fährt teils als Geisterfahrer und ohne Führerschein

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Nach einer riskanten Verfolgungsfahrt über die A42 und durch das Stadtgebiet von Herne und Castrop-Rauxel sucht die Polizei Münster nach Verkehrsteilnehmern, die dabei gefährdet oder geschädigt worden sind. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend (13. Januar) gegen 20.55 Uhr.


Nach Angaben der Polizei wollte sich ein 42-jähriger Mann an der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Schalke einer allgemeinen Verkehrskontrolle entziehen und ignorierte die Anhaltesignale der Autobahnpolizei. Auf seiner Flucht über die A42 in Richtung Dortmund überholte er andere Fahrzeuge über den Seitenstreifen, wechselte mehrfach die Fahrspuren und erreichte dabei Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h.


In der Ausfahrt Herne-Wanne kollidierte der Fahrer mit einem Verkehrszeichen, einem Leitpfosten sowie einer Schutzplanke und kam zunächst entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Anschließend setzte er seine Flucht kurzzeitig als Geisterfahrer fort, wendete auf der Autobahn und fuhr wieder in vorgeschriebener Fahrtrichtung weiter.


An der Anschlussstelle Herne-Baukau verließ der Mann die Autobahn und setzte seine Fahrt durch das Stadtgebiet von Herne in Richtung Castrop-Rauxel fort. Dabei missachtete er mehrere rote Ampeln, fuhr mit bis zu 120 km/h, überholte andere Verkehrsteilnehmer riskant und geriet mehrfach in den Gegenverkehr. Die Verfolgungsfahrt führte unter anderem über die Pöppinghauser Straße bis nach Castrop-Rauxel.


Von der Habinghorster Straße wechselte der Fahrer erneut auf die A42, diesmal in Richtung Duisburg, und verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Herne-Börnig. In einem angrenzenden Industriegebiet fuhr er schließlich in eine Sackgasse, stieg aus dem Fahrzeug aus und wurde dort von den Einsatzkräften widerstandslos festgenommen.


Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 42-jährige deutsche Staatsangehörige keine gültige Fahrerlaubnis besaß und für seinen Opel kein aktueller Versicherungsschutz bestand. Zudem gab der Mann an, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren zu sein. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, das Fahrzeug wurde sichergestellt. Den Mann erwarten nun mehrere Strafverfahren.


Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Polizei bittet jedoch alle Fahrzeugführer, die durch die Fahrweise des Mannes gefährdet oder geschädigt worden sind, sich unter der Telefonnummer (0251) 275-0 bei der Polizei Münster zu melden.


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  • Quelle(n): Polizei Kreis Recklinghausen & Polizei Münster

Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.

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