Sonntag, 25. Oktober 2026
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Bild: Stadt Castrop-Rauxel

Inklusive Kommunikationstafeln erweitern Ausstattung von Spielplätzen

Vier weitere Spielplätze in Castrop-Rauxel mit wetterfesten Tafeln für unterstützte Kommunikation ausgestattet

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Castrop-Rauxel. Jedes Kind hat ein Recht auf Spielen und Kommunikation – doch nicht alle können dieses ohne Unterstützung wahrnehmen. Kinder mit eingeschränkter oder fehlender Lautsprache sowie Kinder mit geringen Deutschkenntnissen stoßen im Alltag häufig auf Barrieren. Um Begegnung und Verständigung zu erleichtern, setzt die Stadt Castrop-Rauxel auf inklusive Kommunikationstafeln auf öffentlichen Spielplätzen.


Gerade Spielplätze gelten als wichtige Orte der Begegnung. Hier sollen Kinder möglichst unabhängig von fremder Hilfe miteinander in Kontakt treten können. Vor diesem Hintergrund haben sich der Ausschuss für Generationen, Inklusion und Diversität sowie der Jugendhilfeausschuss für die Aufstellung spezieller Kommunikationstafeln ausgesprochen.


Inzwischen wurden vier weitere Spielplätze mit den wetterfesten Tafeln ausgestattet: der Spielplatz an der Cottenburgschule an der Westhofenstraße, der Spielplatz am Hammerkopfturm an der Heinrichstraße, der Waldspielplatz im Grutholz neben dem Wildgehege sowie der Spielplatz in der Kleingartenanlage Deininghausen an der Nierholzstraße. Bereits im vergangenen Sommer wurde eine solche Tafel im Spiel- und Sportpark „Castroper Holz“ am Hallenbad installiert.


Die Kommunikationstafeln zeigen Symbole aus der Sammlung METACOM, einem professionellen Symbolsystem für unterstützte Kommunikation im deutschsprachigen Raum. Sie richten sich insbesondere an Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung, mit Sprachentwicklungsverzögerungen, an nonverbale Kinder sowie an Kinder mit geringen Deutschkenntnissen.


Durch das Zeigen auf die Symbole können Gespräche angebahnt, Wünsche ausgedrückt, Ereignisse kommentiert und Fragen gestellt werden. Die Stadt möchte damit einen weiteren Beitrag zu einer barrierefreien und inklusiven Gesellschaft leisten und lädt alle Besucherinnen und Besucher der Spielplätze ein, über die Tafeln miteinander in den Dialog zu kommen.


Initiativen, Schulen oder Vereine, die Interesse an einer Ausstattung ihrer Einrichtung mit einer Kommunikationstafel haben, können sich an die Jugendhilfeplanerin der Stadt Castrop-Rauxel, Carolin Lork, wenden: Telefon 02305 / 106-2521, E-Mail stabsstelle-bvt@castrop-rauxel.de.


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  • Quelle(n): Stadt Castrop-Rauxel

Autor

Jannis Harwig

Jannis Harwig

Redakteur

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