Samstag, 29. August 2026
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Haut auch kräftig in die Saiten: "Icke" | Bild: CASNews Media / Nils Bettinger

„Ickern rockt“ geht ins dritte Jahr – aus dem Experiment wird ein fester Termin

GAP. und One4Cover stehen am Samstag auf der Bühne – Veranstalter reagieren auf den wachsenden Zuspruch mit mehr Fläche und zusätzlichen Toiletten

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Was vor zwei Jahren zunächst als neues Experiment begann, entwickelt sich immer stärker zu einem festen Bestandteil des Ickerner Festwochenendes: „Ickern rockt“ findet am Samstag, 29. August, zum dritten Mal statt. Von 16 bis 22 Uhr wird der Ickerner Marktplatz erneut zur Open-Air-Fläche.


Entstanden war das Format im Zusammenspiel von Mein Ickern e.V., Stadtmarketing und weiteren Partnern. Bei der ersten Ausgabe war nach Angaben der Beteiligten noch offen, wie gut ein eigener Rock- und Popabend innerhalb des Festwochenendes angenommen würde. Inzwischen seien die Rückmeldungen eindeutig: Bereits kurz nach vergangenen Veranstaltungen hätten Besucher gefragt, wann die nächste Ausgabe stattfinde.


Auch der Zuspruch vor der Bühne sei von Jahr zu Jahr gewachsen. Darauf reagieren die Veranstalter diesmal mit einigen Anpassungen. Die nutzbare Fläche soll größer werden, außerdem werden zusätzliche Toiletten angeboten. Damit soll die Infrastruktur dem inzwischen gestiegenen Besucheraufkommen besser angepasst werden.


Das musikalische Programm beginnt um 17 Uhr mit dem Castrop-Rauxeler Künstler GAP.. Bekannt wurde er unter anderem durch Auftritte bei „The Voice of Germany“. In Ickern verbindet er Rock- und Popsongs mit Rap-Elementen. Nach Angaben der Veranstalter richtet sich sein Programm ausdrücklich auch an Jugendliche, Kinder und Familien.


Ab 19.30 Uhr übernimmt erneut One4Cover. Die Band ist bereits zum dritten Mal bei „Ickern rockt“ dabei und spielt bis 22 Uhr Songs aus mehreren Jahrzehnten. Dass erneut dieselbe Band verpflichtet wurde, sei keine Ideenlosigkeit, hieß es beim Pressegespräch. Vielmehr habe sich One4Cover in Ickern etabliert und stehe für die gewünschte musikalische Qualität des Abends.


Für Stadtmarketing und Stadtteilverein zeigt die Entwicklung, dass sich das Format inzwischen bewährt hat. Aus einer zunächst einmaligen Ergänzung des Festwochenendes ist ein Programmpunkt geworden, den viele Besucher inzwischen gezielt erwarten. Ob daraus langfristig eine feste Tradition werde, müsse sich zeigen – nach drei aufeinanderfolgenden Ausgaben seien die Voraussetzungen dafür aber geschaffen.


Zum Konzept gehört weiterhin, dass der Eintritt frei bleibt. Die Veranstalter sprechen deshalb gerne von „umsonst und draußen“. Kostenlos ist die Veranstaltung allerdings nur für die Besucher: Bühne, Technik, Künstler, Sicherheit, Werbung und Infrastruktur verursachen erhebliche Kosten.


Finanziert wird das Angebot deshalb mit Unterstützung verschiedener Partner. Neben der Sparkassenstiftung Castrop-Rauxel beteiligt sich unter anderem der Sparkassen Clubraum am Samstag. Auch die Stadt Castrop-Rauxel und das Stadtmarketing unterstützen die Organisation.


Mit dabei ist erneut auch „Icke“, das inzwischen bekannte Eichhörnchen-Maskottchen des Stadtteils. Die Figur entstand aus der Geschichte des alten Ickerner Wappens mit seinen Eichhörnchen und wurde zum Jubiläum des Stadtteilvereins weiterentwickelt. Beim diesjährigen Fest soll Icke unter anderem als großer Aufsteller auf der Bühne beziehungsweise als Fotomotiv präsent sein.


Außerdem wurde für Icke ein zweiter eigener Song produziert. Weitere kleinere Merchandise-Artikel rund um die Figur sind nach Angaben der Beteiligten ebenfalls geplant. Das bekannte Icke-Stofftier soll beim Fest erneut erhältlich sein.


Für die Veranstalter ist das Maskottchen inzwischen Teil des Wiedererkennungswertes des Stadtteils – genauso wie das Logo von Mein Ickern e.V. und zunehmend auch „Ickern rockt“. Am Samstag soll sich nun zeigen, wie groß der Zuspruch im dritten Jahr ausfällt.


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Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.

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