Samstag, 24. Oktober 2026
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Bild: Generiertes Symbolbild

Harkortsiedlung: Neue Heizungsanlage soll CO₂-Ausstoß deutlich senken

ISEK-Projekt in Merklinde startet – Großwärmepumpe und Gaskessel ersetzen alte Kohleanlage

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Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) Merklinde startet ein weiteres Projekt zur Modernisierung des Stadtteils: In der Harkortsiedlung wird die bestehende Heizanlage umfassend erneuert.


Das Vorhaben zählt zu den Projekten, die im Zuge des ISEK umgesetzt werden, um Merklinde nachhaltig weiterzuentwickeln. Neben städtischen Maßnahmen wie dem Umbau des Begegnungszentrums oder dem Quartiersplatz gehören dazu auch Projekte von Privatunternehmen, sozialen Trägern und Ehrenamtlichen, die das Quartier langfristig stärken sollen.


Alte Kohleanlage wird ersetzt


Konkret wird im Bereich Harkortstraße 52 bis 54 eine veraltete, kohlebefeuerte Heizungsanlage der LEG-Tochter EnergieServicePlus GmbH (ESP) durch ein modernes System ersetzt. Die bisherige Anlage entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen an eine zeitgemäße Energieversorgung.


Geplant ist der Einbau einer Großwärmepumpe, die künftig den überwiegenden Teil der Wärme liefert. Ergänzt wird diese durch einen Gasspitzenlastkessel, der bei erhöhtem Bedarf unterstützt und so für eine ausfallsichere Versorgung sorgt.


Arbeiten starten Ende April


Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten über das Jahr hinweg. Den Auftakt bildet Ende April die Installation des Gaskessels. In diesem Zeitraum kann es kurzzeitig zu Einschränkungen bei der Wärmeversorgung kommen. Längerfristige Ausfälle sind laut Angaben nicht zu erwarten.


Weitere Maßnahmen, darunter die Aufstellung der Großwärmepumpe, folgen im Laufe des Jahres. Die vollständige Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.


Deutliche CO₂-Reduktion erwartet


Mit dem Umbau wird ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Energieversorgung im Stadtteil geleistet. Nach Angaben der ESP können die CO₂-Emissionen um etwa 81 Prozent im Vergleich zur bisherigen Anlage reduziert werden. Zudem wird eine Verbesserung der Luftqualität im Quartier erwartet.


Die LEG kündigte an, auch künftig an weiteren Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen in der Harkortsiedlung zu arbeiten.


Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger


Bei Fragen zum Umbau oder möglichen Einschränkungen während der Bauphase steht die LEG über das Mieterportal sowie telefonisch unter 0211 7407400 zur Verfügung.


Informationen zum ISEK Merklinde und weiteren Projekten erhalten Interessierte beim Quartiersmanagement Merklinde im Begegnungszentrum, Wittener Straße 322 b. Kontakt ist per E-Mail an info@qm-merklinde.de oder telefonisch unter 02305 / 438868-0 möglich.


Die aktuellen Öffnungszeiten sowie eine Übersicht über Veranstaltungen und Angebote sind online unter www.castrop-rauxel.de/begegnungszentrum-merklinde abrufbar.


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  • Quelle(n): Stadt Castrop-Rauxel

Autor

Jannis Harwig

Jannis Harwig

Redakteur

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