Freitag, 30. Oktober 2026
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Der ehemalige Sportplatz in der Rütgers-Siedlung. Hier sollen neue Angebote entstehen. | Bild: CASNews Media / Nils Bettinger

Geplante Kita an der Vördestraße: Woran es noch hakt

Nutzungsgenehmigung für Waldfläche noch nicht erteilt / Angekaufte Module: Andere Bedarfe, neue Abstimmung

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„Waldkita und Co. an der Vördestraße: Viele offene Fragen“, titelte CASNews am 4. Oktober. Nachdem Regina Kleff, Erste Beigeordnete und Sozialdezernentin der Stadt, im März laut eines Berichts der Ruhr Nachrichten im Ausschuss für Chancengleichheit und Integration erklärt hatte, der Bauantrag für die Kita an der Vördestraße sei gestellt, die Genehmigung stehe jedoch noch aus, erfolgte bis Oktober keine Vollzugsmeldung. CASNews fragte daraufhin bei der Stadtverwaltung nach, ob die Genehmigung mittlerweile vorliege. Zudem ergaben sich weitere Fragen, denn die geplante Kita ist Teil eines umfangreichen Konzepts, das auf dem früheren Sportplatz des VfR Rauxel an der Vördestraße realisiert werden soll.


Die Antwort der Stadtverwaltung ließ praktisch alle Fragen offen. Wir hakten daraufhin noch einmal nach.


CASNews: Liegt die Baugenehmigung für die geplante Waldkita mittlerweile vor? Falls nicht: Woran hakt es?

Regina Kleff: Der Kita am Wald fehlt derzeit noch die Nutzungsgenehmigung für die Waldfläche. Noch läuft der Zeitraum, in dem die Kita und ihr Vorstand die Möglichkeit haben, Änderungswünsche einzubringen. Im Anschluss werden die überarbeiteten Pläne den zuständigen Gremien zur weiteren Beratung und Abstimmung vorgelegt. Danach soll der Bauantrag gestellt werden.

Gibt es hinsichtlich des bislang genannten Starttermins Ende 2027/Anfang 2028 inzwischen ein konkreteres Zeitfenster?

Weiterhin wird für die Inbetriebnahme das Kita-Jahr 2027/2028 angesteuert.

Ist weiterhin vorgesehen, zunächst 20 bis 25 Plätze zu schaffen und die Kita perspektivisch um eine zweite Gruppe auf maximal 40 Plätze zu erweitern?

Ja.

Was ist das pädagogische Alleinstellungsmerkmal der geplanten Waldkita?

Der ganzjährige, tägliche Aufenthalt der Kinder in der freien Natur. Die Umwelt und die Umgebung des Waldes sind Bildungs- und Entwicklungsraum. Das Konzept ist für Kinder ab 3 Jahren.

Die geplante Kita ist Teil eines umfangreichen Konzepts, das auf dem früheren Sportplatz des VfR Rauxel umgesetzt werden soll. Die Stadt hat im vergangenen Jahr 30 Module angekauft. Gab es beim Erwerb der Module neben den Bundes- und Landesfördermitteln einen kommunalen Eigenanteil?

Nein.

Handelt es sich bei den bei Rain Carbon eingelagerten Modulen ausschließlich um sogenannte Tiny Houses?

Ja.

Wie lange besteht die Möglichkeit, die Module bei Rain Carbon zu lagern?

Es gibt keine Vereinbarung über die Dauer. Rain Carbon kommt der Stadt da sehr entgegen, siehe nächste Frage.

Fallen für die Lagerung Kosten an und, falls ja, in welcher Höhe?

Die Zwischenlagerung erfolgt weiterhin kostenfrei.

Ist das bislang vorgesehene Nutzungskonzept für die angekauften Module – unter anderem für Beratung, Sprachkurse, Infopoint und Verwaltung – weiterhin aktuell?

Aufgrund der geringen Zuweisung sowie der veränderten Fördersystematik bei Sprachkursen seitens des Bundes, stellt sich der Bedarf nunmehr anders dar.

Welche Nutzung ist für die übrigen Module vorgesehen?

Aufgrund der Benehmensherstellung mit dem Land NRW zum Bau einer Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Castrop-Rauxel, wird die konzeptionelle Nutzung in der Folge auf die aktuelle Situation und die entsprechenden Bedarfe abgestimmt.

Wie weit sind die Planungen für den vorgesehenen Spielplatz fortgeschritten, und wie viele Spielgeräte sind beispielsweise geplant?

Dies gilt ebenfalls für den Spielplatz. Beratungen hierzu erfolgen u.a. auch in der Spielplatzkommission.

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  • Quelle(n):

Autor

Nina Möhlmeier

Nina Möhlmeier

Freie Mitarbeiterin

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