Dienstag, 28. Juli 2026
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Einsatz auf der Lippestraße. | Bild: CASNews Media / Nils Bettinger

Brand bei ZINQ an der Lippestraße: Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Werkhalle

Feuer bricht im Bereich einer Wärmerückgewinnungsanlage aus

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Die Feuerwehr Castrop-Rauxel ist am Dienstagabend, 28. Juli, zu einem Brand auf dem Gelände der Firma ZINQ an der Lippestraße ausgerückt. Die Kreisleitstelle alarmierte die Einsatzkräfte um 18.49 Uhr zunächst mit dem Stichwort „Dachstuhlbrand“.


Nach Angaben von Max Schulz von der Feuerwehr Castrop-Rauxel war der Leitstelle eine Rauchentwicklung aus dem Dachbereich gemeldet worden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte zeigte sich, dass es im Bereich einer Energie- beziehungsweise Wärmerückgewinnungsanlage aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen war.


Dort waren sowohl Flammen als auch eine deutliche Rauchentwicklung festzustellen. Das Feuer hatte sich in den Bereich einer Zwischendecke des Anbaus ausgebreitet. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch verhindert werden, dass die Flammen auf die angrenzende Werkhalle übergriffen.


Eine besondere Herausforderung stellten nach Angaben der Feuerwehr zunächst stromführende Schaltschränke im Einsatzbereich dar. Bevor die Kräfte gezielt Löschwasser einsetzen konnten, musste sichergestellt werden, dass sie gefahrlos vorgehen konnten. Im weiteren Verlauf wurde neben der Stromversorgung auch die Hauptgasleitung zur betroffenen Anlage abgesperrt.


Nachdem der Brand im unteren Bereich gelöscht worden war, kontrollierte die Feuerwehr die Dachkonstruktion. Einsatzkräfte öffneten das Dach von außen über die Drehleiter mit einer Kettensäge, um verbliebene Brandstellen gezielt erreichen und ablöschen zu können.


Eine anschließende Kontrolle der Halle ergab nach Angaben von Max Schulz, dass sich das Feuer nicht auf das Gebäudeinnere ausgebreitet hatte. Die betroffenen Bereiche wurden mit Lüftern entraucht. Anschließend sollte die Einsatzstelle an die Verantwortlichen des Unternehmens übergeben werden.


Ob und wann der Betrieb wieder vollständig aufgenommen werden kann, konnte die Feuerwehr vor Ort nicht beurteilen. Diese Entscheidung liege bei den Verantwortlichen des Unternehmens.


Max Schulz hob gegenüber CASNews besonders das umsichtige Verhalten der Beschäftigten hervor. Alle Mitarbeiter hätten sich nach dem Verlassen der Halle unverzüglich am vorgesehenen Sammelplatz gemeldet. Dadurch habe die Feuerwehr schnell Gewissheit gehabt, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden und keine Menschenrettung erforderlich war.


Beschäftigte hatten nach Angaben der Feuerwehr außerdem bereits erste Löschversuche unternommen und die Einsatzkräfte dabei unterstützt, die Strom- und Gasversorgung der betroffenen Anlage abzuschalten.


Im Einsatz waren die hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, die ehrenamtlichen Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg, ein Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug. Zur Ursache des Brandes und zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen am Abend noch keine Angaben vor.


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Autor

Nils Bettinger

Nils Bettinger

Gründer und Redaktionsleiter.
Hält den Kopf für alles hin.

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